[2014] HiroshimaTitle

Hiroshima

Heute Standortwechsel. Was tun mit dem Tag. Himeji ist schn erledigt. Okayama auch. Hiroshima. Warum nicht. Problem einen Coin Locker zu finden. Es gibt für JR Kunden einen Abgabeschalter. Den zu finden ist nicht einfach, zumal der Vorplatz des Bahnhofs eine Baustelle ist. Dauert etwas. Entwede quer durch einen Souvenierladen oder durch das Hotel und raus durch die Hintertür. Ohne Gepäck auf dem Rücken geht es los. Heute ist Baseball. Hiroshima gegen Yokohama. Spiel beginnt im 2 Uhr. Zu spät für mich.

Straße runter. Ehemaliger Tempel. Dann links. Unterführung. Unterführung ist gleichzeitig Shopping-Meile. Ist die neu? Nein. 2001 erbaut. Wow. Was neues. Unterirdisch rechts abbiegen. Meile endet direkt am A-Bomb-Dome.

Von hier werden die Klassiker angesteuert. Besagter Dome. Zenotaph, Peace Memorial Park, Memorial Hall, T-Brücke. Bin immer noch erstaunt, wie die Hitze der Detonation Keramik geschmolzen hat. Von dem Menschen, der gerade aus dieser Schale Tee getrunken hat ganz zu schweigen.

Klingt vielleicht kitschig, aber Hiroshima bleibt für mich als Ingenieur und jetzt als Beamter der Bundeswehr um so mehr ein Warnung, dass nicht alles was möglich ist auch möglich gemacht und benutzt werden sollte. (Zumal heute klar ist, dass die Bomben am Hiroshima und Nagasaki militärisch unnötig waren. Es war nur ein Feldversuch, ein Test, und eine Demonstration der Stärke. Japan hätte auch ohne die Bomben kapituliert.)

Nächster Stop. Die Burg. Naja. Es steht nur noch ein Wachturm der Burgmauer. Die Burg selbt ist hin. Stehen nur noch die Grundmauern.

Dann in den Park. Immer wieder schön und eine Oase der Ruhe. Pause. Kann Schnappschuss von einem springenden Karpfen machen. Am Bahnhof dann noch Okonomiyaki. Mann kann nicht nach Hiroshima fahren ohne Okonomiyaki zu essen.

Dann das Problem des Tages, das nur mit einer Menge Geld zu lösen ist: Ich habe die Fahrzeiten des Shinkansen unterschätzt. Der Kodama ist erst um 20 Uhr in Shinosaka. Ich wäre erst um 22:30 in Odawara und noch weit weg vom Ziel.

Ich buche für satte 10.400 yen den Nozumi nach Shinosaka. Vorteil: Ich fahre wirklich mit dem Nozumi. Der erreicht auf freier Strecke über 300 km/h. Ich bin eine Stunde früher in Odaware. Nicht viel. Aber es könnte mich retten. Zur Not opfere ich noch mehr Geld, und fahre mit dem Taxi. Der Planungsfehler geht auf meine Rechnung. Definitiv meine Rechnung. Danke an dieser Stelle an Amex Platinum.

Keine Bahn mehr, die mich vor Mitternacht ins Hotel bringt. Kein Bus. Mir bleibt nur das Taxi. Hakone war ne blöde Idee.

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