Die Hotels 2012 (chronologisch) – Teil 2

Ryokan Hanaya / 波 奈 屋 旅 館
1811 Tsumago-juku, Nagiso, Kiso-gun, Nagano, 399-5308 Japan

hotel-hanaya.isomura@nifty.com / P: +81.264.57.3106 / F: +81.264.57.4084

Das Ryokan war wegen seiner Lage nicht meine erste Wahl. Ich wollte eigentlich in Magome übernachten. Da alles ausgebucht war, bin ich nach Tsumago ausgewichen. Auch hier war es wegen seiner Lage außerhalb, nicht meine erste Wahl. Aber ich hatte ein so ein Gefühl. Das wurde dann auch nicht enttäuscht.

Das Gebäude ist etwas verwinkelt, da es immer wieder ergänzt wurde. Mein Zimmer lag im Neubau. Ein ausreichend großer Tatamiraum, allerdings ohne Bad und WC. Toiletten waren auf dem Flur, das Onsen im Erdgeschoß. Das Personal ist wie so oft in Japan sehr hilfsbereit. Mein Dank an den Ryokanbesitzer ist dennoch angebracht, da meine ungewollte Anreise um Mitternacht weit außerhalb dessen war, was üblich und akzeptabel ist.

Die Umgebung: Das Hanaya liegt etwas außerhalb von Tsumago am Nakasendo. In der direkten Umgebung ist also nichts sehenswertes. Nach Tsumago sind es 15 Minuten. Die Lage ist dennoch günstig, wenn man nach einem Besuch in Tsumago dem Nakasendo nach Magome folgen will. Man kann im Ryokan Proviant aufnehmen und Souveniers deponieren.

Anreise: Nach Tsumago gelangt man nur mit dem Bus. Einige Busse fahren nach Magome weiter. Diese Busse zwischen Tsumago und Magome stoppen nahe des Ryokans. Ohne Bus empfehle ich ein Taxi. Der Weg ist bergauf und nicht gerade kurz. Wenn Schnee und Eis liegen, ist es fast unmöglich die Strecke mit Koffern zu laufen. Wer es trotzdem probieren will: Man muß komplett durch Tsumago hindurch und der Straße aus dem Dorf heraus bis zur 256, dann links. Nach etwa 500m geht rechts die 7 ab. Ihr folgt man über die Brücke. Das Hanaya ist das erste Gebäude auf der rechten Seite.

Hotel Edoya (Tokyo) / ホ テ ル 江 戸 屋:
3-20-3 Yushima, Bunkyo-ku, Tokyo, 113-0034 Japan
reserve@hoteledoya.com / P: +81.3.3833.8751 / F: +81.3.3833.8759

Jetzt ist es offiziell: Hotel Edoya ist mein zweites Zuhause. Wie bei allen Reisen zuvor, checkte ich in Tokyo wieder im Hotel Edoya ein; wieder Zimmer 307. Für alle Details verweise ich, wie so oft, auf meine allererste gebloggte Reise 2010. An dieser Stelle möchte ich daher dem Personal von Hotel Edoya danken. Auf jeder Reise haben sie mir Tipps gegeben, die zu einem Highlight der Reise wurden.

  • 2004: Schreintafel vom Yushima Tenmangu / Hilfe während der “Bargeldkrise”
  • 2008: Nezu Shrine zur Azaleenblüte / meine Kendorüstung
  • 2010: Tanzfest Koenji-Awa-Odori
  • 2012: Neujahrsfest im Kane-ji

Mein Tip an alle Japanreisende ist: Bucht kleine Ryokans und fragt das Personal nach Dingen, die man tun kann. Fragt nach kleinen Izakayas für ein Bier und Restaurants. Die Antworten stehen nicht immer im Reiseführer, sind aber immer Gold wert.

Uematsuya / 上 松 屋 旅 館
1628 Bessho Onsen, Ueda, Nagano, 386-1431 Japan
info@uematsuya.com / P: +81.268.38.2300 / F: +81.268.38.8501

Es ist ein typischen mittelgroßen Onsen-Ryokan der mittleren Preisklasse. Es ist ein modernes Gebäude aus Beton mit allen zugehörigen Annehmlichkeiten wie halbwegs beheizte Flure. Abendessen und Frühstück werden traditionell und in einem Tatamiraum serviert. Ich hatte das Glück eines Neujahrsfrühstücks, das etwas umfangreicher ist. Mein Zimmer war ein Tatamiraum in 6F. Das Onsen war in 4F und ein paar Flure entfernt. Wie so oft war das Innnenbecken sehr heiß, sodaß ich gleich in das Rotenburo wechselte.

Die Umgebung: Bessho-onsen ist nicht sehr groß. Fast gegenüber des Ryokan gibt es ein Public Onsen. Daneben liegt einer der drei Tempel von Bessho. Die anderen Tempel und Public Onsen liegen in bequemer Fußreichweite. Für Bessho braucht man 2 Stunden, den Rest der Zeit kann man “onsen”.

Anreise: Der Zug nach Bessho Onsen ist nicht Japan Rail; der JRP ist nicht gültig. Vom Bahnhof aus folgt man der Hauptstraße quer durch das Dorf. Die Straße ist etwa 800m lang und führt leicht bergauf. Man kommt am Tempel vorbei und sieht dann links das Public Onsen. Das Uematsuya ist auf der rechten Seite. Achtet auf die Kanji der Hotels. Man läuft schnell daran vorbei.

Kiyoshigekan / 清 重 館 旅 館
280-4 Kusatsu-machi, Agatsuma, Gunma, 377-1711 Japan
info@kusatsuspa.com / P: +81.279.88.2272 / F: +81.279.88.5032

Das Roykan ist ein typisches Onsen-Ryokan. Für Frühstück und Abendessen gibt es einen großen Speisesaal. Man kann wahlweise am dem Boden oder am Tisch speisen. Das von mir gebuchte Zimmer war japanese-style (Tatami) mit Toilette aber ohne Dusche; man geht zum Baden eh ins Onsen. Es gibt ein Public Onsen mit Rotenburo, sowie ein Private Onsen und ein Private Rotenburo. Nach 20 Uhr können sogar die Public in ein Private Onsen gewandelt werden. Das Wasser im Innenbecken war für mich eine Stufe zu heiß. Das Außenbecken hatte dank der -8°C Lufttemperatur eine gemütlichere Temperatur.

Die Umgebung: Das Ryokan liegt am Rand von Kusatsu. Bis zum Stadtzentrum sind es 10-15 Fußminuten. Das Ryokan liegt sehr ruhig in einer Nebenstraße zwischen Wohnhäusern. Etwas unglücklich ist, daß alle Attraktionen in der Stadtmitte und auf der anderen Stadtseite liegen.

Anreise: Das Busdepot liegt an einer Hauptstraße ihr folgt man Richtung Osten bis sie an der 292 endet. Man biegt links ab. Es geht etwa 400m bergab. Links kommt ein Supermarkt. Kurz dahinter zweigt eine Straße nach rechts ab. Hier steht auch ein Schild mit dem Hinweis auf das Ryokan. Es geht bergauf und dann nach rechts. Zum Ryokan biegt man die zweite Abzweigung nach links ab. Insgesamt sind es 900m.

Richmond Hotel Narita / リ ッ チ モ ン ド ホ テ ル 成 田
970 Hanasaki-cho, Narita, Chiba, 286-0033 Japan
P: +81.476.24.6660 / F: +81.476.24.6661

Letzte Station der Reise war ein Hotel. Business Hotels sind in Japan immer günstiger als Ryokans und die letzte Station sollte nahe am Flughafen sein. Das Richmond liegt 8 Minuten Fußweg entfernt von Narita Station.

Das Richmond ist ein Business Hotel. Man bekommt somit ein Zimmer im westlichen Stil, Frühstücksbuffet und eine kleine Bar am Abend. Im Hotel ist alles funktional: Das kleine Restaurant dient morgens fürs Frühstrücksbuffet und nachts bar. Die Zimmer sind ebenfalls kompakt, funktional und modern eingerichtet. Ein Netzwerkanschluß ist am Schreibtisch verfügbar. Das Badezimmer ist eines dieser alles-in-einem-Würfel aus Kunststoff. Mehr braucht man nicht. Man kann das Checkin per Kreditkarte an einem Terminal in der Lobby durchführen. Bei Zahlung im Voraus reduziert sich das Check-out auf die Rückgabe der Schlüsselkarte.

Umgebung: Naritas Sehenswürdigkeiten sind sehr kompakt. Vom Bahnhof führt eine Shoppingstraße zum Tempel. Das Hotel liegt nicht in dieser Straße. Man muß erst die 5 Minuten zurück zum Bahnhof gehen.

Anreise: Vom Bahnhof führt eine Straße parallel zur Bahnstrecke bergab und dann unter der Bahnstrecke hindurch auf die andere Seite der Gleise. Das Richmond sieht man hinter der nächsten Kreuzung.

Hinweis zu Ryokans im Winter:

Die Flure sind nicht geheizt. Bei allen Ryokans, die ich besucht habe, war es außerhalb der Zimmer relativ kalt. Die Flure haben keine Heizung und die Häuser eine Einfachverglasung. Entsprechend frisch wird es im Winter. Das ist in Japan völlig normal. Man sollte es nur vorher wissen. Gleiches gilt auch für das Badezimmer. Der Umkleideraum ist kalt, gemütlich wird es immer erst hinter der Tür zum größe Pool. Wer so etwas nicht mag, sollte einen Bogen um kleine und klassische Ryokans machen.

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Die Hotels 2012 (chronologisch)

Tabinoyado Hokousou / 旅 の 宿 葆 光 荘
14-16 Horikoshicho, Tennoji-ku, Osaka-shi, 543-0056 Japan
— / P: +81.6.6771.7242 / F
: +81.6.6771.3737

Das Ryokan: Das Tabinoyado ist ein Familienbetrieb. Die versteckte Lage macht es fast zu einem Geheimtip. Das Besitzerehepaar spricht gut englisch, ist sehr hilfsbereit und jung. (Ich hatte gedanklich so ein typische Obasan erwartet.) Das Ryokan ist klein und gemütlich. Mein Tatamizimmer war im ersten Stock. Etwas nervig war die Aircondition, die mir die Luft direkt ins Gesicht gepustet hat. Ich habe deshalb etwas “umdekoriert”.

Zum Baden steht ein Gemeinschaftsbad mit großem Badebecken zur Verfügung;kein echtes Onsen, der entspannende Effekt ist aber der Gleiche. Frühstück gibt es in einem Speiseraum mit schöner Deckenkonstruktion. Im ersten Stock gibt es eine Gallerie zu diesem Raum, der einen besseren Blick auf den Dachstuhl des Hauses bietet und jede Menge Mangas zum Lesen.

Umgebung: Das Ryokan liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Tennoji, einem der wichtigen Bahnhöfe in Osaka. Hier starten die Züge zum Kansai Airport, hier stoppen die Züge der Osaka-Loopline und vieler Bahnlinien in die Umgebung. Das Ryokan liegt in zweiter Reihe in einer Nebenstraße hinter ein paar Kneipen. Der Weg dorthin wirkt etwas gruselig; eine Straße, um die man sonst einen Bogen machen würde. Trotz der Kneipen ist es sehr ruhig. Kneipen gibt es hier genug. Aber Vorsicht: das ist nicht unbedingt Touristengebiet. Die Kneipen sind für Einheimische und haben eher den äußeren Charme von Drehbrücke 2. Dafür ist es dann “Real Japan” und kein Touristennepp. Um die Ecke liegt der Tennoji-Park. Zum Funkturm, dem Wahrzeichen von Osaka, ist es 1km Fußmarsch.

Anreise: Die schnellste Anreise ist per JR nach Tennoji. Vom Nordausgang sind es 150m. Ihr steht dann an einer Straße, die sich rechter Hand in zwei Straßen teilt. (Wenn nicht, war es der falsche Ausgang). Direkt am Ausgang gibt es einen Fußgängerüberweg und auf der anderen Straßenseite rechts von der Ampel den Eingang in die Kneipenstraßen. Geht in diese Straße und biegt an der dritte Möglichkeit links ab. Es ist die erste Straße ohne Überdachung. Der Eingang ist kurz vor dem Ende auf der linken Seite. Man sieht nur ein Holztor, also gut aufpassen.

Hotel Vista / ホ テ ル ビ ス タ 京 都
47 Higashi-kujo-kamitonoda-cho, Minami-ku, Kyoto, 601-8002 Japan
— / P: +81.75.693.8444 /
F: +81.75.693.8448

Für Kyoto fiel die Wahl auf ein Hotel, da ich eine Sperrstunde an Heiligabend umgehen wollte. Zudem sollte es nahe am Bahnhof sein.

Das Hotel: Es ist ein Business Hotel; modern und nüchtern eingerichtet, relativ kleine, funktional eingerichtete western-style Zimmer mit ebenso kleinem Badezimmer. Über eine Bar verfügt das Hotel nicht. Das Frühstück wird als Buffet serviert und bietet westliche und japanische Komponenten. Das hat den Vorteil, daß man kombinieren kann, bzw. einen Bogen um das japanische, eingelegte Gemüse machen kann. Check-in und Check-out sind simpel und schnell. Das ist in kurz die Beschreibung eines Business Hotel. Das Vista ist das Paradebeispiel für ein Business Hotel.

Das Zimmer: ist klein. Es gibt einen schmalen Schreibtisch mit Internetanschluß. Um sich etwas bewegen zu können, ist es hilfreich, wenn man ein Doppelzimmer bucht und das zweite Bett als Ablage für Klamotten verwendet. Das Bad ist einer dieser alles-in-einem-Kunststoffwürfel. Wenn man den ganzen Tag Kyoto erkundet und sich nur zum Schlafen im Hotel aufhält, ist das, was das Hotel bietet, allemal ausreichend. Das Hotel wirkt etwas anonym. Die Fahrstühle arbeiten nur in Zusammenarbeit mit der Türkarte. Die Rezeption ist in 3F.

Umgebung: Die Umgebung ist die Südseite von Kyoto Eki. Hier gibt es nur weitere Hotels und ein paar Combinis. Erst auf der Nordseite beginnt der Touristenbereich. Es sind etwa 20 Minuten zu Fuß zum östlichen oder westlichen Tempel. Mit der Bahn sind es nur 3 Stationen zum Inari-Schrein. Für die Erkundung von Kyoto gibt es bessere  Standorte. Wer aber den Zug nutzen will (Nara, Uji, Oosaka, …) landet hier richtig.

Anreise: Das erste und größe Hindernis ist, auf dem Bahnhof die Nord-Süd-Passage zu finden, wenn man nicht um den Bahnhof herum laufen will. Die Passage endet im Süden an einer Rolltreppe hinunter auf die Straßenebene. Man gelangt zu einer Ampel. Auf der anderen Straßenseite ist das Hotel. Das zweite Hindernis ist der Eingang: Er ist auf der rechten Seite, zur Nebenstraße hin. Hotel und Eingang sind so unauffällig, daß man sie leicht übersieht. Hinter der Tür ist nur ein kleiner Raum mit den Fahrstühlen. Die Rezeption ist im 3F.

Sumiyoshiya Ryokan / す み よ し や 旅 館
54 Jukken-machi, Kanazawa, Ishikawa, 920-0906 Japan

post@sumiyoshi-ya.com / P,F: +81.76.221.0157

Das Ryokan: Hinter der Schiebetür erwartet einen eine typischer Rezeptionsbereich. Nicht extrem traditionell aber typisch japanisch. Mein Tatami-Zimmer im ersten Stock hatte einen kleinen Flur und eine eigene Toilette. Als Bad war ein Gemeinschaftsbad im Erdgeschoß zur Verfügung. Frühstück gab es im Erdgeschoß mit westlicher Möblierung. Das war auch der einzige Kritikpunkt, der aber als Zugeständnis an die Touristen zu vestehen ist.

Umgebung: Das Ryokan liegt in der Parallelstraße zum Fischmarkt im Zentrum von Kanazawa. Von hier sind es nur wenige Fußminuten zur Kanazawa-Burg. Im Fischmarkt gibt es fernen die Möglichkeit, Souveniers zu kaufen. Auch ein paar Izakaya und Sushiya finden sich hier.

Anreise: Verläßt man den Bahnhof steht man auf dem Vorplatz mit dem riesigen Holzbau, der an die Expo in Hannover erinnert. Man folgt einfach der Straße die senkrecht von diesem Platz wegführt. Am Ende dieser Straße ist der Eingang vom Fischmarkt. Man biegt nach rechts ab, wechselt die Straßenseite und biegt in erste richtige Straße nach links ab. Man folgt der Straße für knapp 150m. Das Roykan ist auf der linken Seite. Der ganze Weg ist an der Grenze dessen, was man laufen will (1,5km).

Choyomon / 長 ヨ 門
418 Ainokura, Nanto (Gokayama), Toyama, 939-1915 Japan

Das Ryokan: Die Herberge ist ein altes Haus im Gassho-Zukuri-Stil. Es gibt keine Zentralheizung, zwischen den Räumen gibt es nur dünne Wände und Papierschiebetüren. In der Mitte gibt es eine Art Wohnzimmer mit Feuerstelle. Von diesem Raum zweigen zwei Gästezimmer ab. Es ist extrem hellhörig. Im Winter steht in jedem Zimmer ein Kerosinbrenner, der alle zwei Stunden neu gestartet werden muß. Das ist nicht bequem und arschkalt, wenn man den Neustart verschläft. Es gehört zum Erlebnis. Man sollte es nur vorher wissen. Die Flure sind ungeheizt. Der Weg ins Badezimmer im Winter ist eine echte Überwindung. Abendessen und Frühstück sind in der Übernachtung inklusive und Dank des Feuers in der Mitte sehr gemütlich und familiär.

Umgebung: Die Umgebung ist das kleine Dorf Ainokura. Hier stehen etwa 2 Dutzend alte Häuser. In zwei Häusern gibt es ein kleines Museum. In den Bergen kann man wandern. Allerdings sind im Winter die Wege teilweise mehrere Meter eingeschneit. Sonst kann man hier nicht viel tun. In der Dorfmitte gibt es eine Souveniershop indem man auch etwas essen kann.

Anreise: Der Bus stoppt an der Hauptstraße, von der man aus das Dorf nicht sieht. Nicht nervös werden. Von hier geht es etwa 500m zum Dorfeingang. Eine Straße führt durch das Dorf. Das Choyomon ist auf der linken Seite. Man nimmt die erste Abzweigung. Hier ist es das zweite Haus. Viel falsch machen kann man nicht. Es sind nur wenige Häuser und alle haben ein Schild mit dem Namen (Kanji).

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Ein erstes Fazit 2012

Top 6: Die Auswahl war schwierig. Wähle ich Einzelereignisse oder den Tag als Ganzes? Mit dem gefundenen Kompromiss bin ich zufrieden.

  • Ainokura und Shirakawa inkl. Übernachtung
  • Koyasan
  • Neujahr am Kane-ji
  • Kisodani (Magome, Nakasendo, Tsumago)
  • Tokyo Jissha Tour
  • Dezome Shiki 2013

Was aber auch bei dieser Reise wieder zu erkennen war: Matsuri retten die Reise. Feste sollten bei jeder Reise eingeplant werden. Sie waren bei allen Reisen in der Bestenliste.

Worst 5: Die waren diesmal schwierig zu wählen. Die meisten Urlaubstage plätscherten so vor sich hin, ohne Spitzen nach oben oder unten.

  • Der Stop in Inuyama. Dieser Tag war irgendwie komplett daneben. Gut, viel Bus und Bahn war geplant, aber auf den letzten 10 Kilometern ging alles schief.Timing und Wetter waren so mies; in Inuyama nichts auf die Reihe gekriegt, die Irrfahrt nach Kisofukushima. Da half auch nicht der Stop im Izakaya und das schöne Schneegestöber.
  • 30. Dezember. Die Rückfahrt von Kusatsu Onsen nach Tokyo ist ein Albtraum, wenn man die einzige gute Kombination aus Bus und Bahn und Shinkansen verpasst. An diesem Tag habe ich noch weniger geschafft, als auf der Fahrt von Ainokura nach Kisodani.
  • 31. Dezember bis 23 Uhr. In Tokyo habe ich einen Planungsfehler begangen. Der Metropolitain Garden war geschlossen, der Sky Tree hatte eine irre Warteschlange. Am Ende war der Tag vertrödelt.
  • Amanohashidate. Von dieser Landschaft hatte ich mir mehr versprochen. Es war die lange Anreise nicht Wert. Der Tag hatte das Prädikat: “Abgehakt, war mal da.
  • Asuka und Eihei-ji. Beide Tage waren blöd geplant und liegen gleichauf. Für beide Tage gilt: Es war ein Fehler zwei Orte an einem Tag anzusteuern. In Asuka lag der Tanzan-Schrein zu weit abseits. Bei Eihei-ji habe ich zuvor 1 Stunde verloren und nicht wieder aufholen können. Die andere Hälfte des Tages war komplett gut

Die Worst 5 waren primär Planungsfehler. Obwohl ich alles wochenlang durchgespielt hatte. Erfolgreiche Früchte dieser Planung waren Shirakawa und Ainokura, sowie der mutige Wechsel von dort ins Kisodano.

Das Fazit

Ich bin mit Japan durch. Schon bei dieser Reise war es schwer, ungekannte Orte und Dinge zu finden. Shirakawago und Kisodani waren solche Orte. Gehe ich den Reiseführer durch gibt es noch etliche Burgen, Tempel und historische Plätze. Aber die sind auch nur eine Kopie der Burgen und Tempel, die ich schon kenne. Es gibt nichts mehr, was das Prädikat “muß man gesehen haben” trägt.

Was noch bleibt … der Letzte der drei schönsten Gärten Japans; drei  Gärten in Tokyo, und der Gipfel des Fuji. Vielleicht noch eine Tagesbesichtigung des Sky Tree und meine Yamanote-Tour. Sonst fällt mir nichts wichtiges ein: ein paar Museen, Kabuki. Auch ja. Ich habe es bisher noch nicht in ein Noh-Theater geschafft.

Ebenfalls ein Fazit dieser Reise: Der ständige Hotelwechsel erzeugt etwas Streß. Man war immer auf dem Sprung. Mein Tip für alle: Plant mindestens 3 Übernachtungen ein. Dieses werde ich definitiv für meine weiteren Reisen beherzigen.

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Ende einer Reise

Bin seit ein paar Stunden wieder in Deutschland. Schon am Flughafen Scheiße. Man gewöhnt sich sofort daran, daß alle links stehen und man rechts die Rolltreppe hinauf oder hinabgehen kann. Hier steht das Proletenpack in Zweierreihe und man kommt nicht voran. Meine entspannte Laune war sofort im Eimer.

Einziger Lichtblick war der Taxifahrer. Er half mir beim Gepäckeinladen. Da war ich einigermaßen verwirrt. Daß die Türen nicht automatisch aufgehen, war mir ja klar. Aber mit so viel Service habe ich in Deutschland nicht gerechnet. Er sagte mir, daß er neu in dem Job ist. Ich wette, in ein paar Monaten ist der genauso pampig wie alle anderen. Eigentlich schade.

Jetzt beim Kofferauszupacken, stelle ich fest, daß ich doch ein paar Souvenirs zusammengetragen habe. Ganz zu Anfang der Liste stehen Shinai und Bokken von 2010. Die waren ja im Hotel Edoya “zwischengelagert”.

Ich habe auch wieder eine brauchbare Menge an Sake und Shochu durch den Zoll gebracht, ganz legal, keine Angst. Ich habe keine Lust, durch eine Kontrolle die Getränke zu riskieren. Dazu einen Stapel Snacks wie Atarime. Das kriegt man nämlich in Deutschland so gut wie nie. Japanisches Gebäck (Reiskuchen) aus den verschiedenen Stationen gehört auch zum Standardpaket an Mitbringseln. Speziell ist hier ein Paket Soba-Nudeln aus Ainokura.

Ein dankbares Souvenier sind auch Tenugi, diese kleinen Handtücher, die auch Kendokämpfer kennen. Sie sind leicht und fast überall zu bekommen. Aus Shibu Onsen habe ich natürlich das spezielle Stamp Towel mitgebracht.

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2010 habe ich T-Shirts aus Rishiri, Soya Misaki und “Hokkaido” gekauft. Das habe ich dieses mal vergessen. Ich habe dann in Tokyo einfach zwei Fun-Shirts gekauft.

Bei den speziellen Dingen müssen auch die buddhistischen Einkäufe erwähnt werden. Ich bezeichne sie nicht als Souvenier, da sie kein billiges Mitbringsel sind. Genauso speziell sind die Ema der Tokyo Jissha und ein Vorhang für mein Kamidana.

Was ist gestern passiert?
Nichts, deshalb gibt es auch keinen Blogeintrag. Ich bin um 8 Uhr Aufgestanden und um 8:40 mit dem gesamten Geraffel zum Bahnhof und mit dem Keisei Liner zum Flughafen.da ich den Koffer schon gestern gepackt hatte, habe ich die 40 Minuten mit Frühstücken verbracht. Auf dem Teller fand sich eine japanisch-europäische Mischung.

Dort wurde ich von der Sicherheitskontrolle ausgebremst. Shinai und Bokken hatten die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Nach meiner Erklärung, daß die Sachen fürs Kendo sind, war alles in Butter. Nach den Blicken der Kontrolleure hätte ich bei einer anderen Antwort wohl Probleme bekommen.

Die Gepäckaufgabe war etwas kniffelig, da der Polizist gerade den Koffer checken wollte, den ich mit Klebeband zusammengebaut hatte. Ich habe 20 Minuten gebraucht, um das Ganze wieder einzutüddeln. Argh. Danach blieb aber genug Zeit, sich in der Flughafenlounge zu erholen. Danach ging es im 10-Stunden-Flug nach Amsterdam. Das Kinoprorgamm war durchwachsen. Bourne 4 und Ted waren neu; hab mir R.E.D und Ice Age 3 noch mal reingezogen.

Der Stop in Amsterdam war eher kurz; 30 min für ein Bier in der Lounge, dann startete auch schon der Anschlußflieger. In Hamburg war der Zoll das letzte Hindernis. 3,5 Liter Sake sind zollfrei, Kendoausrüstung bis 500€ auch. Sehr praktisch. Der letzte Abschnitt war dann der Traveliner und ein Taxi bis vor die Haustür. Ich war heute morgen um 1:30 wieder in den heimischen vier Wänden.

Als erstes habe ich die Heizung angeschmissen. Hatte den Thermostat auf 10 Grad runtergeregelt. Das ist doch ein bischen frisch. Und, verdammt ist das kalt in Deutschland. Nach Thermometer haben wir bummelige 0 Grad. Gefühlt ist es viel kälter als die -8 in Kusatsu. Ich will zurück. Mit den +8 Stunden Jet-Lag bin ich sofort ins Bett gefallen.

Ein erster Fazit: Ich bin mit Japan durch. Schon bei dieser Reise war es schwer, ungekannte Orte und Dinge zu finden. Shirakawago und Kusatsu waren solche Orte. Alle Sehenswürdigkeiten in Tokyo sind abgehakt. Für die nächste Reise muß ich mir was Spezielles einfallen lassen; noch speziellere Orte, ausgefallene Matsuri oder so was.

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Narita

Um 10 Uhr Check-out in Tokyo; letzten 24 Stunden in Japan laufen; mit dem Keisei-Liner nach Narita; dieses Mal mit Stativ und Kendomaterial; Ankunft in Narita; zu Fuß und mit 60kg Gepäck zum Hotel; check-in; danach auf zum Tempel; Straße vom Bahnhof an tagsüber Fußgängerzone; viele Geschäfte; auf Touristen ausgelegt; klar; Flughafen ist nah; viele alte Häuser; hätte Narita schon früher besuchen sollen; alles ganz entspannt hier;

Tempelareal riesig; obwohl schon der 8. Janaur; immer noch Neujahrspublikum; Treppen; ein Tor mit riesigem Lampion; die große Halle; man hört Trommel und Gesänge bis hier; rechts eine Pagode; links weitere Gebäude in eine Treppe; das Gelände geht weiter; weitere Hallen; am Ende sieht man eine Pagode;

Blick auf die Uhr; 15 Uhr; zu spät für die anderen Dinge in Narita; liegen alle 10-15km außerhalb; Züge und Busse fahren so unglücklich, daß ich vor Feierabend (16:30) nur 20 Minuten hätte; nö; wird verschoben auf ein anderes Mal; zudem ist etwas die Luft raus; mache noch einen kleinen Rundgang durch den Park; es folgt etwas Shopping und versätetes Mittagessen;

zurück ins Hotel; kurze Pause; Koffer für den Flulg vorbereiten; um 20 Uhr noch mal los; steuere erst eine Weinbar an; nur so; lasse das “Jet Lag” aus; zu viele Touristen; lieber etwas lokales; ein Resto; Katsudon zum Abendessen; gemütlich zurück ins Hotel; Abstecher in die Hotelbar; ganz gemütlich; Gespräche über dies und das; Thema Anime bringt mich auf Cowboy Bebop; im Web das Album von Yoko Kanno ausfindig gemacht; jetzt dröhnt bester Jazz durch das Resto und die Lobby des Hotels; so muß das sein;

Feuerabend ist um 23:30 Uhr; ich will nicht riskieren, morgen zu verschlafen und en Flieger zu verpassen; wäre ein unrühmliches Ende;

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Kawagoe

heute wird Kawagoe nachgeholt; Tempelmuseum und der Palast sind zwar geschlossen; Rest schaue ich mir dennoch an; zuvor nach Shinjuku; Kamera zu Pentax geben; 10:30 macht das Pentax-Forum auf; ohne Kamera nach Harajuku und Omotesando; Shopping; um 13 Uhr zurück zu Pentax; die alte K10 ist hin; Totalschaden an der Chipmoniterung; die K-m ist defokussiert; dauert 3 Wochen; entscheide mich für einen Softwarefix; der Fehler ist nicht behoben, wird aber über die Software kompensiert; muß reichen; spiele noch etwas mit der K30, die es in Deutschland noch nicht gibt;

Kawagoe Gallery

Um 14 Uhr den Zug nach Kawagoe; Shoppingstraße; ideal zum Souvenier-Shopping; die Straße mit den alten Häusern schließt sich an; leider eine Hautpverkehrsstraße mit vielen Autos; rechts ab zum Palast; weiter zum Tempel; jetzt um 16:30 enden berade die Aktivitäten zum Neujahr; zurück in die Shopping-Straße; die ein oder andere Flasche Sake wird sich doch finden lassen;

zurück nach Tokyo; habe total die Zeit aus den Augen verloren; und Hide vergessen; nachdem ich mal wieder die Fahrzeiten und Tokyo unterschätzt habe, bin ich erst um 20 Uhr am Hotel; auf einen Ausflug nach Shinjuku oder Shibuya habe ich keine Lust; ziehe noch etwas durch die Kneipen in Ueno;

ich weiß, der Bericht ist nicht lang; aber mehr ist nicht passiert; morgen geht es nach Narita; so wie es aussieht ist Tokyo abgehakt; offene Projekte sind weiterhin: die letzten Metroplitain Garden (für den Sommer); eine Yamanote-Fototour (dafür braucht man den JR Paß oder 40€ an Einzeltickets); ja, das war es auch schon; habe Tokyo abgehakt; nächsten mal müssen Matsuri (Feste) oder mehr Clubbesuche auf den Plan

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Iidabashi

oder was vom Tag übrig blieb …

Von Tokyo Big Sight geht es zurück ins Hotel. Mit der Monorail geht es zuerst nach Toyoso. Das hier sind alles neue Inseln, die 2004 noch nicht da waren. Es ist irre. All das unter mir war vor 8 Jahren noch Teil der Tokyo Bay. Die U-Bahn-Station gab es eventuell schon. Ich vermute diese Gegend war damals die Uferlinie. Die Häuser sehen zumindest älter aus. Bevor ich mit der U-Bahn weiterfahre genehmige ich mir leckers Ramen. Hab nur vergessen, daß ich noch Uniform trage. Naja, es erklärt zumindest die irritierten Blicke.

Iidabashi Gallery

Gegen späten Nachmittag geht es in einen Straßenzug nahe Iidabashi. Er wird vom Lonely Planet angepriesen. Ich habe keine Ahnung wieso. So speziell ist der nicht; Zwei nette Schreine stehen hier; ein sehr alter Schrein und ein von der Optik relativ moderner. Es gibt ein paar verwinkelte Nebenstraßen. Naja, die Straßen sind so vielzahlig und verwinkelt, daß ich den Überblick verliere. GPS wäre hier ein echtes Plus. Zumindest damit hat der LP recht. Nach einigem Zickzack konzentriere ich mich auf die Haauptstraße, die bis 18 Uhr eine Fußgängerzone ist. Zum ersten Mal sehe ich in Tokyo Drogerien und kleine Supermärkte.

Die Dämmerung ist schon weit fortgeschritten. Es geht im Eiltempo zum Sky Tree. Ich bekomme ohne langes Anstehen eine Wartekarte. In 90 Minuten darf ich mir ein Ticket kaufen, wenn es noch welche gibt. Das ist genug Zeit, um das Stativ zu holen. Ich unterschätze die Wege in Tokyo. Ich bin fast zu spät zurück am Sky Tree, was nicht zuletzt daran liegt, daß das Gebäude unter dem Sky Tree total verwinkelt ist und der Eingang im 5F ist. Prompt werde ich in die falsche Warteschlange gestopft und muß kurz den Lauten machen, damit ich überhaupt noch rein komme. Der Deutsche in mir kommt durch.

Noch mal warten und dann darf ich das Ticket kaufen. 2000 yen; happig. Dann muß ich wieder warten, bevor sich die Fahrstuhltüren endlich öffnen und ich einsteigen darf. Was die hier an Gästen durchschleusen ist echt enorm. Mit 36 km/h rauscht der Fahrstuhl auf 350m Höhe. Das sind 600 m/min oder 3 Stockwerke pro Sekunde.

Was für eine Aussicht. Um den Sky Tree herum stehen keine Hochhäuser. Dadurch wirkt das hier noch höher. Der Ausblick ist Irre. Tokyo ist in alle Richtungen. Die ganzen Lichter. Es gibt eine Gegend mit Hochhäusern mit Laubengängen, bei denen vor jeder Haustür eine Lampe hängt. Man kann die ganzen Lichter gar nicht zählen. Und jede Lampe ist eine Wohnung; mindestens ein Japaner. Wow.

Man sieht den Sumidagawa und seine Brücken zwischen den Hochhäusern. In die andere Richtung wird es flacher. Man sieht die Biegung, die ich nur von der Karte kannte. Daher der Arakawa, der andere Fluß. Und da ist auch dieses irre lange Gebäude. Ich habe irgendwo mal gelesen, daß es als Brandmauer in der Stadtplanung dient. Bin mir jetzt aber nicht sicher. Nach googlemaps ist der Komplex über 800m lang. Ein Wohnsilo.

Und dann ist unterhalb des Sky Tree Dunkelheit. Der Stadteil Musashi hat viele ältere Wohnhäuser und kleine Straßen; keine Bürotürme. Im Vergleich zum Rest wirkt es wie ein schwarzes Loch. Kein Zweifel, der Sky Tree und sein 10-stöckiges Shopping- und Resto-Center werden diesen Stadtteil nachhaltig verändern.

Sky Tree Gallery

Ein zweiter Fahrstuhl bringt einen hoch auf 450m; noch einmal 100m mehr. Einfach Irre. Nur, daß einem dafür weitere 1000yen abdrücken darf. Die Decke der Fahrstuhlgondel ist durchsichtig. Kaum sind die Türen geschlossen, wird das Licht gedimmt und der Schacht nach oben beleuchtet. 100m in blau. Futuristisch.

Die 100m machen echt den Unterschied. Der Gang geht leicht bergauf. Das ist also diese komische Schraube, die ich am Turm gesehen habe. Das ist schon pfiffig gemacht. Der Weg endet eine Etage höher und an einem anderem Fahrstuhl, der dann auf dem Weg nach unten auch in einer anderen Etage stoppt, als man gestartet ist. Sie werden die Besucherströme entzerrt.

Ich werde auf der nächsten Reise tagsüber rauf in der Hoffnung, daß der Ansturm abgeebbt ist. Und dann auch mit Polfilter, um die Reflexe der Scheiben zu blocken. Oder noch einmal nachts? Dieses Lichter. Ich bin hypnotisiert wie eine Motte im Lampenladen.

[Nachtrag: Dieses Video zeigt auch den Schrein von 2010, dessen Mikoshi ich getragen habe. Und es zeigt die Umgebung und den Kontrast zwischen dem High-Tech-Gebäude und den alten Häusern drum herum.]

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