Japanfutter 2

Izakaya und Restos

Der Besuch ist relativ einfach, auch ohne Sprach- und Schriftkenntnisse. Wenn ich das 2004 gemeistert habe, dann könnt ihr das auch. Es gibt nur zwei wichtige Worte: すみません (Sumimasen) und Onegai Shimasu (お願いします).Sumimasen meint übersetzt “Entschuldigung”. Auf der Straße benutzt man das immer, wenn man sich irgendwie durchdrängeln will. Es wird aber auch benutzt, um die Aufmerksamkeit der Bedienung auf sich zu ziehen. Onegai Shimasu meint frei übersetzt “Eine Bitte machen”. Es ist also so ähnlich wie kudasai, wird aber anders verwendet. (Kudasai ist so wie das please am Satzende im Englischen). Zurück zu Onegai Shimasu. In Kneipen und Restos ist es die abgekürzte Version für “Die Rechnung Bitte”.

Das war es auch schon. Eine Anweisung fürs Bestellen zu schreiben wäre ein Japanischkurs. Die meisten Restos haben entweder das Plastikfütter (siehe “Typisch Japanisch”) vor der Tür oder eine bebilderte Speisekarte für Ausländer. Was sich immer gut macht, ist der Versuch Hiragana oder sogar Kanji zu lesen.

Room Service

Abendessen im Hotel ist teuer. Das merkt man erst, wenn  man ein Ryokan bucht, bei dem das Abendessen separat bestellt werden kann. Da werden schon mal 3500 yen aufgerufen. Aber mindestens ein Mal sollte man dieses Geld ausgeben. Es ist ein Buffet. Teuer aber gut. Wirklich gut. Man bekommt kleine Schüsseln mit etlichen Dingen. Ein bischen hiervon, ein bischen davon. Manchmal gibt es sogar Würstchen, weil man aus Deutschland kommt.

Früher oder später

Früher oder später kommen die klassischen Fragen: Magst du Sushi? Magst du Sashimi? und so guter letzt Magst du Natto? Spätestens jetzt sollte man Nein sagen. Selbst wenn die Gefahr gering ist, daß sie den Beweis sehen wollen, sollte man bei Natto kapitulieren. Für viele Japaner ist Nattomögen der Inbegriff des Japanerseins. Ein Nein an dieser Stelle ist für viele eine Erleichterung, frei nach dem Motte: “Egal was Ausländer alles essen, uns bleibt Natto”. Außerdem streiten sich auch bei Japanern die Geister am Natto. Wie es schmeckt, kann ich nicht sagen. Ich habe dran gerochen. Das reichte. Eine Mischung als Turnschuhen in einem Turnbeutel in einem Kofferraum eines Autos in der Sommersonne und toter Iltis.

Anbei auch die Liste der Spezialitäten, soweit ich sie kenne:

Hakkaido: salziges Ramen, Melonen, Kürbis
… Hakodate: shirokohibito (Schikolade)
… Wakkanai/Rebun/Rishiri: Uni (Seeigel)

Tohoku … Matsushima: Rinderzunge
Kansei … Kurashiki: Soba (Buchweizennudeln)
Chugoku … Hiroshima: Okonomiaki, Amanohashidate: Asari-Don
Kyushu … Nagasaki: Ramen

Impressionen aus Restos und Izakayas

Impressionen Hotelbars

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s