Kamakura (鎌倉)

1-Tag-Kamakura Crash-Kurs

Wichtige Regeln wie immer: Plant pro Tempel etwa 1 Stunde. Denkt dran, daß die Tempel meist um 16:30 schließen. Nach 18 Uhr wird es im Frühjahr und Herbst schnell dunkel. Ergänzt meine Idee mit euren Vorlieben; ich kann nur Tips geben.

Fahrt mit der JR bis nach Kita-Kamakura. Direkt hinter dem kleinen Bahnhof steht der Engakuji. Im Tempel findet ihr, wenn ihr Stufen mögt, die 1301 gegossene Tempelglocke Ohgane, die ein Nationalschatz Japans ist. — 10 Fußminuten in Richtung Stadtzentrum steht der Kenchoji. Hinter dem letzten großen Gebäude, dem Hojo, findet ihr einen japanischen Garten. Hinter dem Garten führt ein Weg mit sehr sehr vielen Stufen zum Hansobo. Bei gutem Wetter kann man von hier den Fuji sehen. Hinter dem Hansobo führt ein Weg in die Berge (eine Wanderroute für einen zweiten Kamakura-Besuch oder Leute, die zwei Tage in Kamakura sind).

Vom Kenchoji führt die Straße abwärts in Zentrum. Kurz bevor man es erreicht ist links der Hintereingang zum Tsurugaoka Hachimangu. Der Zugang ist sehr unauffällig. Der Schrein selbst ist ein Kracher. Es gibt ein hübsche Schreingebäude, alte Mikoshi zu besichtigen, eine Treppe. Von der Treppe aus kann man drei Torii sehen. Das letzte steht kurz vor dem Strand. Auf dem großen Vorplatz steht ein riesiges Regal mit Sakefässern. In einem Nebengebäude findet fast immer eine Hochzeit statt. Mit etwas Glück kann man die Prozession der Hochzeitsgesellschaft beobachten. Geht man in Richtung Strand endet das Schreingelände an einer Bogenbrücke. Wichtig: Linker Hand ist ein Garten in dem das Titelbild zu meiner 2008er-Reise entstand.

Kamakura Small Map
Kamakura Small Map

Hier an der Bogenbrücke ist eine große Kreuzung. Nach links gibts eine kleine Schreine und Tempel für Tag 2. Nach rechts und in etwa 100m nach links (Osten) beginnt die Einkaufsstraße (Ginza), die am Bahnhof endet. Entweder ihr geht die Ginza lang oder folgt den Torii in Richtung Wasser (Süden). Beide Straßen haben etwas für sich und bieten Restaurants für eine Pause. Hinter dem Bahnhof verbinden sich beide Straßen, geht unter einer Bahnbrücke hindurch und an der nächsten größeren Kreuzung nach rechts. Folgt der Straße etwa 25 Minuten. (Alternativ kann man die Enoden-Bahnlinie nehmen. Sie gehört nicht zu JR. Steigt an der Station Hase aus.)

Der vorletzte Stop ist der Hasedera. Ein Tempel dessen Eingang ein riesgier Lampion ziert.
Der Tempel hat mehrere Ebenen. Besucht die kleine Grotte und geht auch nach oben. Hier findet ihr einen alten Bambushain und daneben ein Lager mit alten hölzernen Schrifttafeln.

Letzte Station ist der Große Buddha. Dafür ist Kamakura berühmt. Das Bild des Buddha kennt jeder. Es ist der Inbegriff von Japan (der Daibutsu, das rote Tor des Itsukushima Schreins, das im Wasser steht, der schneebedeckte Fuji – diese drei Bilder hat jeder im Kopf, wenn er an Japan denkt, diese drei Bilder findet man auf dem Cover eines Reiseführers). Ich sage es gleich: Der Daibustsu ist weniger spektakular als man denkt. Also nicht enttäuscht sein. Gesehen haben muß man ihn, sonst war man nicht in Japan.

Damit ist der 1-Tage-Trip durch.Ihr könnt den Plan nach eigenen ermessen ergänzen. Das hier war das Pflichtprogramm. Der Rest ist Beiwerk. Wenn ihr noch Zeit habt, gibt es drei Möglichkeiten: (a) Ihr nehmt den Wanderweg hinter, der am Daibutsu vorbeiführt, zurück nach Kitakamakura. (b) ihr besucht noch den Gokurakuji und anderen Tempel rund im Hase. (c) Ihr besucht die Ginza am Bahnhof, wenn ihr zuvor die Straße mit den Torii genommen habt.

Idee für den Abend: Nehmt gegen 17:30 Uhr einen Zug in Richtung Yokohama. Ich sage nur Mirai 21, Landmark Tower, China Town. Das wären dann zwei Fliegen mit einer Klappe. Ihr braucht etwa 3,5 Stunden. Startet in China Town und versucht im 21 Uhr am Landmark Tower zu sein. Mehr hierzu im Reiseführer zu Yokohama …

Kamakura Map
Kamakura Map

Before we start the usual rules: Calculate 1 hour for each temple. Remember that most of the temples and shrines close at 4:30 pm. In Spring and Autumn it is getting dark after 6 pm really soon; Optimize your travel route with your own ideas; I only can give some suggstions.

Get the train from Tokyo to Kakamura and exit at the station Kita-Kamakura. Just behind the train station you will find the Engakuji. Don’t forget to visit the Great Bell. It is a national treasure and was built in 1301. But have have to climp some stairs. — 10 minutes by walk to the city center is the Kenchoji, the other big temple in Kamakura. Behind the last big building (Hojo) there is a beatiful japanese garden to watch. Behind the garden is a path uphill (a lot of steps !) to the Hasobo. On a good day you can see the Fuji. Behind the Kansobo starts a hiking course thru the mountains (but this more for a 2-day-trip or the second day).

The street is going downhill from the Kenchoji to the city center. Just before arriving the center, there is the back entrance to the Tsurugaoka Hachimangu on the left side. It is understated. The shrine is a burner: beatiful shrine buildings, old mikoshi, a big gate and a stairway. From here you can see the three Torii. The last one is close to the shore. At the bottom of the stairs is a big place with a shelf of sake barrels and more buildings. If you are lucky you can watch a wedding. If yo go to the first Torii you find a small bridge. On the left side is the entrance to garden where I took the title picture for my 2008 blog.

Here at the bridge is a big intersection. To the left (east) are many tiny temples and shrines; more suitable for a second day. To the right and after 100m left there is a narrow shopping street (ginza), that leads to the train station. Follow the ginza or the street with the Torii towards the shore (south). Both streets have a lot of restaurant for a lunch break. Behind the train station both streets join. Pass the railroad bridge and make a right turn on the next bigger intersection. Follow the street for 25 minutes. You will arrive the Hasedera. (Alternative: Get on the Enoden-Railway – not JR – behind Kamakura station and exit Hase Station.)

The second last stop is Hasedera. The entrance to this temple is decorated with a big red latern. The temple area is on the hillside on multiple levels. Don’t miss the small bamboo grove and the storage of wooden scription tablets next to it.

Last but not least the Daibtsu of the Kotoku temple. The picture of the statue is famous. Everyone knows it. (The statue, the red torii of the Itsukushima shrine in the water and Mt. Fuji — these three pictures are found of the cover of every travel guide.) But don’t be disappointed. The statue is not as big as it looks on the picture. But you need to see it and take picture; otherwise you were not here.

That’s it. You can add more places, but this is the list of the things you definately have to visit. Everything else is attachment. If there is still some time left you have 3 options: (a) Follow the hiking course starting behind the Kotokuin back to Kitakamakura. (b) Visit the Gokurakuji and the other temples around Hase. (c) You visit the ginza if you walked down the street with the Torii to get here.

An idea for the evening: Get a train to Yokohama at 5:30 pm: Marai 21, Landmark Tower and China Town. You’ll need 3,5 hours. Start in China Town, be at the Landmark Tower at 9 pm. More about this in the Yokohama section of this guide …

Ein möglicher Zeitplan / a schedule

  • 08:00 – Verlassen des Hotels in Tokyo / Leaving the hotel in Tokyo
  • 10:00 – Kita-Kamakura; Engaku-ji;
  • 11:00 – Kencho-ji (+ Kansobo)
  • 12:00 – Tsurugaoka Hachimangu
  • 13:00 – Mittagspause + Reservezeit / lunch break and backup time
  • 15:00 – Hase-dera
  • 16:00 – Daibutsu

Ein Plan für den zweiten Tag / plan for a 2nd day

Den Crashkurs habt ihr hinter euch. Für den zweiten Tag bleiben mehr oder weniger nur Reste. Besucht die Tempel und Schreine im Osten der Stadt. Die schmales Gassen sind ganz reizvoll. Was ich nicht gemacht habe, aber machen wollte (das Wetter war dagegen), ist der Wanderweg der hinter dem Kenchoji beim Hansobo beginnt. Er bringt einen in den Osten von Kamakura. Hier sind der Kamakura-Schrein, mehrere Gräber (Oe Hiromoto, Yoritomo, …) und Tempel (Jomyoji, Hokaiji, Sugimotodera, …). Ein Wanderung beginnt bzw. endet an der großen Kreuzung vor dem Hachimangu. Das ist etwa ein halber Tag (3-4 Stunden). Nach dem Mittag besucht man etweder weitere Tempel und Schreine und nimmt den Wanderweg hinter dem Daibutsu oder man fährt zur Halbinsel Enoshima.

After the 1-day-crash-course there is not much left. Basically the shrines and temples in the east part of Kamakura. The narrow streets here are nice. You can start at the Kenchoji. There is a hiking coures starting at the Hansobo that ends at the Zuisenji. From here you can visit the Kamakura shrine, some graves (Oe Hiromoto, Yoritomo, …) and temples (Jomyoji, Hokaiji, Sugimotodera , …). The walk will bring you back to the big street cross in front of the Hachimangu. This will take approx. half a day. After lunch you can visit more temples or get the train to Enoshima island.

Zwei-Tage-Plan

Für eine zwei Tage-Plan würde ich Kamakura teilen: östlich und westlich der Straße mit den Torii. Fangt westlich an: Hasedera, Daibustu, der Wanderweg nach Norden, dann Engakuji und Kenchoji. Wenn ihr es noch schafft der Tenmangu. Am zweiten Tag dann die ganze Tempel und Schreine im Westen (siehe Karte), dann den Wanderweg beginnend am Zuisenji (oder auf halber Strecke am Kamakura-Schrein). Er führt euch auf die Rückseite des Kenchoji. Von dort könnt ihr dann zum Hachimangu, wenn ihr es am Vortag nicht geschafft habt. Wenn ja, könnt ihr auch den Zug von Kita-Kamakura aus ins Zentrum nehmen und dann mit der Privatbahn zur Halbinsel Enoshima.

For a 2-day-trip I would split Kamakura into east and west of the road with the Torii. On the first day start in the West: Hasedera, (Gokurakuji), Daibutsu. Then follow the Hiking Course behind the Daibutsu to the North. It will end close to the Engakuji and the Kenchoji. If there es time left you can visit the Hachimangu. On the second day walk thru the east part of Kamakura with the shrines and tempels mentioned before. Get the hinking course behind the Zuisenji. The course can be ended at the Kenchoji or a little bit closer to the Kita-Kamakura Station, depending on what have visited the day before. If you already have visited Kenchoji and the Hachimangu you can get the train back to Kamakura Station and get the privat train the Enoshima peninsula.

Links

Ich war mehrfach in Kamakura. Höhepunkte waren sicherlich die Stimmung während der Kirschblüte 2008 und das Yabusame 2010. — I was several time in Kamakura. Highlight were the cherry blossom in 2008 and the Yabusame in 2010.

Kamakura und Yokohama (Yabusame und Man) [2010]
Kamakura und mal wieder Regen [2008]
offroad Kamakura [2006]
Kamakura [2004]

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