Nikko (日光)

1-Tag-Nikko Crash-Kurs

Wichtige Regeln wie immer: Plant pro Tempel etwa 1 Stunde. Denkt dran, daß die Tempel meist um 16:30 schließen. Nach 18 Uhr wird es im Frühjahr und Herbst schnell dunkel. Ergänzt meine Idee mit euren Vorlieben; ich kann nur Tips geben.

Anreise: Nehmt nicht den Ltd.Express über Utsunomiya. Ihr seid sonst über 3 Stunden unterwegs. Es gibt zwei schnellere Verbindungen: ab Asakausa (Tobu Line) und ab Shinjuku (JR und Toko Kooperation). Denkt dran, der JRP gilt hier nicht, dafür erreicht man Nikko innerhalb einer Stunde. Der Shinkansen bis Utsunomiya ist keine echte Alternative, Mit Umsteigen ist man leicht 2 Stunden unterwegs. (Nu als Tip: In der Zeit schafft man es auch bis nach Nagano).

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Before we start the usual rules: Calculate 1 hour for each temple. Remember that most of the temples and shrines close at 4:30 pm. In Spring and Autumn it is getting dark after 6 pm really soon; Optimize your travel route with your own ideas; I only can give some suggstions.

Gettings there: Don’t use the Lt.Express over Utsunomiya. The ride will take over 3 hours. There are two fast connections: starting in Asakusa (Tobu Line) and in Shinjuku (a cooperation between JR and Tobu). Both trains arrive in Nikko within 1 hour. But note, that the JRP is not valid on this line. The Shinkansen to Utsunomiya is not really an alternative. With the transit time you may be on the tracks for 2 hours (in the same time you can get to Nagano).

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Kamakura (鎌倉)

1-Tag-Kamakura Crash-Kurs

Wichtige Regeln wie immer: Plant pro Tempel etwa 1 Stunde. Denkt dran, daß die Tempel meist um 16:30 schließen. Nach 18 Uhr wird es im Frühjahr und Herbst schnell dunkel. Ergänzt meine Idee mit euren Vorlieben; ich kann nur Tips geben.

Fahrt mit der JR bis nach Kita-Kamakura. Direkt hinter dem kleinen Bahnhof steht der Engakuji. Im Tempel findet ihr, wenn ihr Stufen mögt, die 1301 gegossene Tempelglocke Ohgane, die ein Nationalschatz Japans ist. — 10 Fußminuten in Richtung Stadtzentrum steht der Kenchoji. Hinter dem letzten großen Gebäude, dem Hojo, findet ihr einen japanischen Garten. Hinter dem Garten führt ein Weg mit sehr sehr vielen Stufen zum Hansobo. Bei gutem Wetter kann man von hier den Fuji sehen. Hinter dem Hansobo führt ein Weg in die Berge (eine Wanderroute für einen zweiten Kamakura-Besuch oder Leute, die zwei Tage in Kamakura sind).

Vom Kenchoji führt die Straße abwärts in Zentrum. Kurz bevor man es erreicht ist links der Hintereingang zum Tsurugaoka Hachimangu. Der Zugang ist sehr unauffällig. Der Schrein selbst ist ein Kracher. Es gibt ein hübsche Schreingebäude, alte Mikoshi zu besichtigen, eine Treppe. Von der Treppe aus kann man drei Torii sehen. Das letzte steht kurz vor dem Strand. Auf dem großen Vorplatz steht ein riesiges Regal mit Sakefässern. In einem Nebengebäude findet fast immer eine Hochzeit statt. Mit etwas Glück kann man die Prozession der Hochzeitsgesellschaft beobachten. Geht man in Richtung Strand endet das Schreingelände an einer Bogenbrücke. Wichtig: Linker Hand ist ein Garten in dem das Titelbild zu meiner 2008er-Reise entstand.

Kamakura Small Map
Kamakura Small Map

Hier an der Bogenbrücke ist eine große Kreuzung. Nach links gibts eine kleine Schreine und Tempel für Tag 2. Nach rechts und in etwa 100m nach links (Osten) beginnt die Einkaufsstraße (Ginza), die am Bahnhof endet. Entweder ihr geht die Ginza lang oder folgt den Torii in Richtung Wasser (Süden). Beide Straßen haben etwas für sich und bieten Restaurants für eine Pause. Hinter dem Bahnhof verbinden sich beide Straßen, geht unter einer Bahnbrücke hindurch und an der nächsten größeren Kreuzung nach rechts. Folgt der Straße etwa 25 Minuten. (Alternativ kann man die Enoden-Bahnlinie nehmen. Sie gehört nicht zu JR. Steigt an der Station Hase aus.)

Der vorletzte Stop ist der Hasedera. Ein Tempel dessen Eingang ein riesgier Lampion ziert.
Der Tempel hat mehrere Ebenen. Besucht die kleine Grotte und geht auch nach oben. Hier findet ihr einen alten Bambushain und daneben ein Lager mit alten hölzernen Schrifttafeln.

Letzte Station ist der Große Buddha. Dafür ist Kamakura berühmt. Das Bild des Buddha kennt jeder. Es ist der Inbegriff von Japan (der Daibutsu, das rote Tor des Itsukushima Schreins, das im Wasser steht, der schneebedeckte Fuji – diese drei Bilder hat jeder im Kopf, wenn er an Japan denkt, diese drei Bilder findet man auf dem Cover eines Reiseführers). Ich sage es gleich: Der Daibustsu ist weniger spektakular als man denkt. Also nicht enttäuscht sein. Gesehen haben muß man ihn, sonst war man nicht in Japan.

Damit ist der 1-Tage-Trip durch.Ihr könnt den Plan nach eigenen ermessen ergänzen. Das hier war das Pflichtprogramm. Der Rest ist Beiwerk. Wenn ihr noch Zeit habt, gibt es drei Möglichkeiten: (a) Ihr nehmt den Wanderweg hinter, der am Daibutsu vorbeiführt, zurück nach Kitakamakura. (b) ihr besucht noch den Gokurakuji und anderen Tempel rund im Hase. (c) Ihr besucht die Ginza am Bahnhof, wenn ihr zuvor die Straße mit den Torii genommen habt.

Idee für den Abend: Nehmt gegen 17:30 Uhr einen Zug in Richtung Yokohama. Ich sage nur Mirai 21, Landmark Tower, China Town. Das wären dann zwei Fliegen mit einer Klappe. Ihr braucht etwa 3,5 Stunden. Startet in China Town und versucht im 21 Uhr am Landmark Tower zu sein. Mehr hierzu im Reiseführer zu Yokohama …

Kamakura Map
Kamakura Map

Before we start the usual rules: Calculate 1 hour for each temple. Remember that most of the temples and shrines close at 4:30 pm. In Spring and Autumn it is getting dark after 6 pm really soon; Optimize your travel route with your own ideas; I only can give some suggstions.

Get the train from Tokyo to Kakamura and exit at the station Kita-Kamakura. Just behind the train station you will find the Engakuji. Don’t forget to visit the Great Bell. It is a national treasure and was built in 1301. But have have to climp some stairs. — 10 minutes by walk to the city center is the Kenchoji, the other big temple in Kamakura. Behind the last big building (Hojo) there is a beatiful japanese garden to watch. Behind the garden is a path uphill (a lot of steps !) to the Hasobo. On a good day you can see the Fuji. Behind the Kansobo starts a hiking course thru the mountains (but this more for a 2-day-trip or the second day).

The street is going downhill from the Kenchoji to the city center. Just before arriving the center, there is the back entrance to the Tsurugaoka Hachimangu on the left side. It is understated. The shrine is a burner: beatiful shrine buildings, old mikoshi, a big gate and a stairway. From here you can see the three Torii. The last one is close to the shore. At the bottom of the stairs is a big place with a shelf of sake barrels and more buildings. If you are lucky you can watch a wedding. If yo go to the first Torii you find a small bridge. On the left side is the entrance to garden where I took the title picture for my 2008 blog.

Here at the bridge is a big intersection. To the left (east) are many tiny temples and shrines; more suitable for a second day. To the right and after 100m left there is a narrow shopping street (ginza), that leads to the train station. Follow the ginza or the street with the Torii towards the shore (south). Both streets have a lot of restaurant for a lunch break. Behind the train station both streets join. Pass the railroad bridge and make a right turn on the next bigger intersection. Follow the street for 25 minutes. You will arrive the Hasedera. (Alternative: Get on the Enoden-Railway – not JR – behind Kamakura station and exit Hase Station.)

The second last stop is Hasedera. The entrance to this temple is decorated with a big red latern. The temple area is on the hillside on multiple levels. Don’t miss the small bamboo grove and the storage of wooden scription tablets next to it.

Last but not least the Daibtsu of the Kotoku temple. The picture of the statue is famous. Everyone knows it. (The statue, the red torii of the Itsukushima shrine in the water and Mt. Fuji — these three pictures are found of the cover of every travel guide.) But don’t be disappointed. The statue is not as big as it looks on the picture. But you need to see it and take picture; otherwise you were not here.

That’s it. You can add more places, but this is the list of the things you definately have to visit. Everything else is attachment. If there is still some time left you have 3 options: (a) Follow the hiking course starting behind the Kotokuin back to Kitakamakura. (b) Visit the Gokurakuji and the other temples around Hase. (c) You visit the ginza if you walked down the street with the Torii to get here.

An idea for the evening: Get a train to Yokohama at 5:30 pm: Marai 21, Landmark Tower and China Town. You’ll need 3,5 hours. Start in China Town, be at the Landmark Tower at 9 pm. More about this in the Yokohama section of this guide …

Ein möglicher Zeitplan / a schedule

  • 08:00 – Verlassen des Hotels in Tokyo / Leaving the hotel in Tokyo
  • 10:00 – Kita-Kamakura; Engaku-ji;
  • 11:00 – Kencho-ji (+ Kansobo)
  • 12:00 – Tsurugaoka Hachimangu
  • 13:00 – Mittagspause + Reservezeit / lunch break and backup time
  • 15:00 – Hase-dera
  • 16:00 – Daibutsu

Ein Plan für den zweiten Tag / plan for a 2nd day

Den Crashkurs habt ihr hinter euch. Für den zweiten Tag bleiben mehr oder weniger nur Reste. Besucht die Tempel und Schreine im Osten der Stadt. Die schmales Gassen sind ganz reizvoll. Was ich nicht gemacht habe, aber machen wollte (das Wetter war dagegen), ist der Wanderweg der hinter dem Kenchoji beim Hansobo beginnt. Er bringt einen in den Osten von Kamakura. Hier sind der Kamakura-Schrein, mehrere Gräber (Oe Hiromoto, Yoritomo, …) und Tempel (Jomyoji, Hokaiji, Sugimotodera, …). Ein Wanderung beginnt bzw. endet an der großen Kreuzung vor dem Hachimangu. Das ist etwa ein halber Tag (3-4 Stunden). Nach dem Mittag besucht man etweder weitere Tempel und Schreine und nimmt den Wanderweg hinter dem Daibutsu oder man fährt zur Halbinsel Enoshima.

After the 1-day-crash-course there is not much left. Basically the shrines and temples in the east part of Kamakura. The narrow streets here are nice. You can start at the Kenchoji. There is a hiking coures starting at the Hansobo that ends at the Zuisenji. From here you can visit the Kamakura shrine, some graves (Oe Hiromoto, Yoritomo, …) and temples (Jomyoji, Hokaiji, Sugimotodera , …). The walk will bring you back to the big street cross in front of the Hachimangu. This will take approx. half a day. After lunch you can visit more temples or get the train to Enoshima island.

Zwei-Tage-Plan

Für eine zwei Tage-Plan würde ich Kamakura teilen: östlich und westlich der Straße mit den Torii. Fangt westlich an: Hasedera, Daibustu, der Wanderweg nach Norden, dann Engakuji und Kenchoji. Wenn ihr es noch schafft der Tenmangu. Am zweiten Tag dann die ganze Tempel und Schreine im Westen (siehe Karte), dann den Wanderweg beginnend am Zuisenji (oder auf halber Strecke am Kamakura-Schrein). Er führt euch auf die Rückseite des Kenchoji. Von dort könnt ihr dann zum Hachimangu, wenn ihr es am Vortag nicht geschafft habt. Wenn ja, könnt ihr auch den Zug von Kita-Kamakura aus ins Zentrum nehmen und dann mit der Privatbahn zur Halbinsel Enoshima.

For a 2-day-trip I would split Kamakura into east and west of the road with the Torii. On the first day start in the West: Hasedera, (Gokurakuji), Daibutsu. Then follow the Hiking Course behind the Daibutsu to the North. It will end close to the Engakuji and the Kenchoji. If there es time left you can visit the Hachimangu. On the second day walk thru the east part of Kamakura with the shrines and tempels mentioned before. Get the hinking course behind the Zuisenji. The course can be ended at the Kenchoji or a little bit closer to the Kita-Kamakura Station, depending on what have visited the day before. If you already have visited Kenchoji and the Hachimangu you can get the train back to Kamakura Station and get the privat train the Enoshima peninsula.

Links

Ich war mehrfach in Kamakura. Höhepunkte waren sicherlich die Stimmung während der Kirschblüte 2008 und das Yabusame 2010. — I was several time in Kamakura. Highlight were the cherry blossom in 2008 and the Yabusame in 2010.

Kamakura und Yokohama (Yabusame und Man) [2010]
Kamakura und mal wieder Regen [2008]
offroad Kamakura [2006]
Kamakura [2004]

Reiseführer – Kanto

関 東 (K A N T O)

JR Trains Kanto

Tokyo (MUSS, 3 Tage+):

Man sollte für die Basics in Tokyo 3 Tage ansetzen. Dann hat man 90% gesehen. Ein Hotelstandort in Ueno halte ich für sinnvoll. Ein Stapel von Sehenswürdigkeiten ist in direkter Nähe. Für alle anderen Dinge sind die Yamanote sowie die U-Bahnlinien Ginza, Hibiya und Chiyodo eine gute Wahl. Weitere möglich Stützpunkte wie z.B. Shindome gibt es natürlich. Ich würde aber immer auf der Ostachse der Yamanote bleiben. Es ist wegen der vielen U-Bahnlinien under JR-Hauptstrecke der bessere Ort für ein Basislager. — Tokyo selbst braucht einen eigenen Reiseführer.

For the basics in Tokyo you need 3 days, at least. I recommend a hotel close to Ueno station. Some important attractions are close or easily accessable by subway (Ginza, Hibiya and Chiyoda line) and train lines (Yamanote). Another good place for a “base camp” is around Shiodome station. I would stay on the east axis of the Yamanote. I don’t know why. Tokyo is that big, it needs its own guide.

Tagesausflüge / Day Trips

Einfach zu erreichen sind Yokohama, Kamakura, Hakone und Nikko. Alle diese Ort haben den Status “MUSS”. Plant aber ausreichend Zeit für die Anreise ein. Steht also früh auf. Für Nikko empfehle ich den Shinkansen. Mit dem Ltd.Express braucht man kanpp 3 Stunden. Für Nikko und Kamakura kann man 2 Tage ansetzen. Die wichtigsten Attraktionen schafft man aber gut an einem Tag.

All the following places can be realized as a day trip from Toyko. All places are a “must seen”. But, plan enough time for travelling there. Get up early. For Nikko I recommend the Shinkansen. Going by the Ltd.Express takes 3 hours. Nikko and Kamakura are also good for 2 days. There is so much to see. But all the really good stuff is doable in one day.

Kamakura — MUSS, 1 Tag+
[weitere Infos und Kartenmaterial .. / more information and maps ..]

Kamakura war von 1185 bis 1333 Regierungssitz. Entsprechend viele Tempel und Schreine sind hier zu finden. Kamakura war mein erster Tagesausflug auf meiner ersten Reise. Wow. Kamakura ist Pflichtprogramm. (Für Anime-Fans: Elfenlied spielt in Kamakura. Man erkennt sehr viele Orte wieder.) Kamakura bietet mehr als man an einem Tag schafft. Dennoch, die wichtigsten Stationen sind locker an einem Tag zu schaffen: die Tempel Engakuji und Kenchoji im Norden, der Tsurugaoka Hachimangu und die gleiche Shoppingstraße am Bahnhof in der Stadtmitte. Den Abschluß bilden der Hasedera Tempel und der Große Buddha im Kotokuin im Westen.

Kamakura was the de facto capital of Japan from 1185 to 1333. Therefore many temples and shrines can be found here. Kamakura was my frist day trip on my first Japan visit. Wow. My need really need to visit Kamakura. (For Anine Fans: Elfenlied is playing in Kamakura. You will recognize many places.) Kamakura offers more than you can see on one day. But, the really good stuff is doable in one single day: the temples Engakuji and Kenchoji in the North, Tsurugaoka Hachimangu and the small shopping street close to the train station in the city center, and the Hasedera temple and the great Budhha in the Kotokuin in the West.

Nikko — MUSS, 1 Tage+
[weitere Infos und Kartenmaterial .. / further information and maps ..]

Nikko ist Pflichtprogramm, selbst wenn man nur eine Woche in Japan ist und mit Randbedigungen aus Tokyo als Tagesausflug realisierbar. Zusammen mit Kamakura und Nara (nahe Kyoto und Oosaka) einer der drei Orte mit den schönsten Tempeln in hoher Dichte. Mann schafft Nikko an eine Tag. Man sollte unbedingt die Anreisezeit kalkulieren. Mit dem falschen Zug kann das schnell 3 Stunden dauern. (Mehr dazu in dem Blogeintrag zum JRP.) Die Tempel und Schreine liegen sehr kompakt etwa 2km vom Bahnnhof entfernt. Die gesamte Anlage hat den Status “UNESCO Weltkulturerbe”. Wer länger als einen Tag hier ist, kann die Wasserfälle in der Nähe besuchen: der am Chuzenko ist dabei der höchste. Busse fahren selten, aber fahren. Wanderungen im Gebirge hinter Nikko sind auch möglich. Im Winter gibt es Skipisten.

A visit to Nikko is mandatory, no discussion about that. Even if you stay only one week in Japan. Together with Nara and Kamakura you will find highest concentration of beautiful temples and shrines. It is so compact that you can visit all important places during a one-day-trip. But… calculate the travelling time. If you get the wrong train will spend 3 hours getting there. (See blog entry about JR Pass) The tempels and shrines are 2km away from the train stations. The hole complex has the status “UNESCO World Heritage”. If you stay for two days you should also visit the falls in this area. The fall at lake Chuzenko is the highest one. Busses drive infrequently. Hiking in the mountains behind Nikko is also possible. In winter you can go skiing.

Hakone, Lake Ashi — MUSS, 1 Tag+
[weitere Infos und Kartenmaterial … / further information and maps …]

Als Tagesausflug von Tokyo aus realisierbar. Mein Tip: Zug der Toei-Line ab Shinjuku nach Hakoneyumeto. Von dort fährt eine kleine Bahn gemütlich den Berg hinauf nach Gora. Zahnradbahn nach Sounzan. Seilbahn in zwei Abschnitten Togendai. Von dort mit den Ausflugschiffen nach Motohakone. Von dort entwender mit dem Bus zurück nach Hakoneyumeto oder direkt mit dem Autobahnbus zurück nach Shinjuku. — Es gibt hier schöne Wanderwege, teilweise entlang der alten Kyoto-Tokyo-Handelswege. Wer alle Dinge machen will, sollte über Nacht bleiben. Von der Toei Line gibt es einen 2-Tage-Hakone-Pass. (Mehr dazu in dem Blogeintrag zum JRP.)

Hakone is also pssobile as a day-trip. I suggest you get a train of the Toei-Line that starts in Shinjuku. It ends at Hakoneyumeto. From here a small nostalgic train climbs the mountains toward Gora. Followed by a cog railway to Sounzan. A rope way follows that brings you to Togendai. Get a boat on the Lake Ashi. This cruse will bringe you to Motohakone. Get a bus back to Hakoneyumeto. There are also busses bound for Shinjuku. — There is also a hiking trail (approx 4 hours) from Hakoneyumeto to Moto-Hakone. To do all this things you might stay overnight. There is a 2-day-Hakone pass available from Toei-Line. (See blog entry about JR Pass)

Yokohama — MUSS (abends), muss nicht (tagsüber)
[weitere Infos und Kartenmaterial … / further information and maps …]

Eventuell tue Yokohama unrecht, aber tagsüber ist die Stadt langweilig. Erst wenn es dämmert wird es spannend: Landmark Tower, die alten Lagerhäuser am Hafen und China Town werden erst durch die Illumination bei Nacht interessant. Die drei Punkte sind durch eine Promenade verbunden. Mein Tip: Auf dem Rückweg von Kamakura hier stoppen und dabei in China beginnen. Gegen 17 Uhr schließen die meisten Tempel in Kamakura. Schnappt euch etwas früher einen Zug, damit spätestens um 17:30 Uhr in Yokohama seid. Ihr habt dann 3,5 Stunden bis ihr zurück beim Landmark Tower sein solltet. Der Abend kann dann mit einem Blick aus dem 74 Stock in die Nacht beendet werden.

Maybe I misjudge Yokohama, but in daylight it is boring. Starting with sunset the illumination of Landmark Tower, the old brick ware houses at the pier and China Town begins and makes this place special. The three spots are connected by a promenade. My advise: Make a stop over when you come back from Kamakura. The temples close at 5pm anyway so try to catch a train so that you will arrive in Yokohama at 5:30 pm. Start with China Town and arrive Landmark Tower at 9m. A view from floor 74 into the night is a good finish for the day.

Kashima und Katori — kann, 1 Tag
[weitere Infos und Kartenmaterial … / further information and maps …]

In Kashima und Katori stehen zwei schöne Schreine. Wer Iaido oder Kendo macht, wird die Namen kennen. Man sollte die beiden Orte nur auf seine Reiseroute legen, wenn man sowie in der Nähe ist oder ein persönliches Interesse an deren Besuch hat. Die Anreise von Tokyo aus ist machbar, dauert aber. Am Ende des Tages saß man mehrere Stunden im Zug, um sich zwei Schreine anzuschauen. Ein optimale Reiseroute habe ich noch nicht. Aber es gibt eine Busverbindung ab Tokyo Eki nach Kashima. Zwischen Kashima und Katori fährt ein Local, wenn auch nicht sehr häufig.

There are beautiful shrines in Kashima and Katori. Everyone who is practicing Kendo or Iaido knows the name. But you should only plan to visit both places if you are already in this area or if you have a personal reason to visit the shrine. A daytrip from Tokyo is possible, but at the end of the day you were sitting a trains for hours only to visit two shrines. I don’t have found the perfect way to get there. But there is a bus connection between Tokyo Eki and Kashima. There is also a local train between Kashima and Katori, but this only goes unfrequently.

Narita — kann, 1/2 Tag
[weitere Infos und Kartenmaterial … / further information and maps …]

Narita eignet sich gut für den Anreise- oder Abreisetag, wenn man über Narita fliegt. Alternativ bietet sich Narita an, wenn man – so wie ich auf meiner 2012/13-Reise –  sehr früh heim fliegt. Ich hätte in Tokyo um 6 Uhr morgens auschecken können, entschloß mich stattdessen einen Tag früher abzureisen, Narita zu erkunden und dort zu übernachten. So konnte ich am Abreisetag etwas länger schlafen.

Viele Sehenswürdigkeiten, die die Reiseführer Narita zuschreiben, liegen außerhalb und erfordern eine gründliche Planung, da Busse dorthin sehr unregelmäßig fahren. Die betrifft speziell das Freimuseum Bosa no mura, das Onsen Yamato no Yu und der Katori-Schrein. Die Stadt selbst hat genug Attraktionen für einen 1/2 Tag. Vom Bahnhof (JR und Keisei liegen direkt nebeneinander) geht ein wünderschöne Shoppingstraße – natürlich spezialisiert auf Last-Minute-Souvenirs – zum Nartiansan, ein weitläufiges Tempelareal. Wer einen ganzen Tag spendiert oder gut plant, sollte definitiv den Stadtbezirk Sawara besuchen.

Narita is good for a visit on the arrival or departure day if you plan is going from/to Narita. Or you you plan your visit Narita, if your plan is going early in the morning, like on my 2012/2013 journey. I changed to a hotel in Narita the day before departure and spent the second half of the day in Narita . Otherwise I had another day in Tokyo without a play and had to check out in Tokyo at 6am.

Most  of the attractions of Narita that you found in travel guides  are not really in the city of Narita. They afford a good planning, because busses are going infrequent.  This specially applies for the museum Bosa No Mura, the onsen Yamato No Yu and the Katori Shrine, that is located in Katori and not Narita. The city itself has enough attractions for a half day. There is a nice shopping streeting leading from the train stations (Keisei und JR are located next to each other) downhill to the Naritasan. The temple provides everything you are looking for: Big halls, a pagoda and many other buildings. The area of the temple is big and also provides a garden with a pond.